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Niemals Langeweile

Als mich vor einigen Wochen Frauchen und Herrchen in mein neues Zuhause brachten, dachte ich, dass es ohne meine Geschwister ziemlich langweilig werden würde. Doch meine neuen „Eltern“ haben sich da einiges überlegt.

Die ganze Wohnung ist ein einziger Spielplatz: Es gibt jede Menge Spielzeug, einen tollen Raschelhut, einen Tunnel zum Durchtoben und vieles mehr. Die besten Dinge bringe ich dann in meine Box. Ein tolles Ding – dort kann ich in Ruhe schlafen und mich am Nachmittag zum Spielen zurückziehen. Vor allem aber ist es MEINE Box, das heißt, dass meine Halbgeschwister dort nichts zu suchen haben.

Womit wir auch schon beim Thema wären:

Zwei Tage nach meiner Ankunft sind wir drei mit dem Auto weg-gefahren. Im Kof-ferraum eine kleine Tragebox. Für mich war die ganz ein-deutig zu klein, deshalb war ich schon neugierig wozu man die wohl braucht. Nun, wie sich herausstellte war     der      kleine

Käfig für Bindi und Hektor, zwei kleine Katzen mit denen ich seither mein Zuhause teile. Ich hab nicht lange gebraucht um herauszufinden, dass Katzen eine wundervolle Erfindung sind. Man kann kuscheln, toben und vor allem ganz toll spielen.

Anfangs waren sie noch recht winzig und Frauchen hat uns nicht alleine gelassen, weil ich die zwei gerne schnappte und durch die Wohnung schliff. Das ist jetzt zwar immer noch so, aber ich erwische sie seltener, weil die zwei unglaublich schnell sind. Ich vermute ja, dass die das absichtlich machen, um mich zu ärgern. Manchmal warten sie auch auf mich und wenn ich dann losstürme hüpfen die einfach irgendwo rauf und ich frage mich, wie die das bloß machen.

Wir spielen aber nicht nur Fangen, es gibt da so kleine Bällchen, die klingeln, wenn man sie mit der Pfote bewegt. Das ist lustig. Vor allem, weil ich die grössere bin und das Bällchen so am besten verteidigen kann. Man sagt auch Fellmäusen nach, dass sie Katzenspielzeug seien, aber glaubt mir, das ist ein Märchen. Katzen sehen es zwar nicht gerne, wenn man sie ihnen einfach wegnimmt, doch es ist ein Hochgenuss darauf herumzukauen.

Bei all dem Unterhaltungswert den Katzen bieten, können sie aber auch sehr lästig sein. Neben meiner Box bin ich auch noch stolze Besitzerin eines Körbchens. Dort schlafe ich, wenn wir vom Spazieren gehen nach Hause kommen oder wenn ich eine Spielpause brauche. Im Idealfall legen sich Bindi und Hektor zu mir, und wir träumen von neuen Abenteuern mit denen wir Frauchen überraschen können (erstaunlicher-weise gelingt das immer wieder). Doch es gibt Zeiten, da werden die zwei einfach nicht müde. Dann nagen sie an meinem Schwanz, zwicken mich in die Pfoten oder verwenden mich als Sprungbrett um auf die Küchenbank zu gelangen. Das ist die Zeit, wo ich mich in MEINE Box zurückziehe. Frauchen kommt dann und macht die Tür zu, damit ich ungestört bin.

Und nach ausgiebigem Kräftetanken komme ich dann zurück, um mit Bindi und Hektor erneut unser Zuhause auf den Kopf zu stellen.

Also liebe Grüße eure

Abbey of Magic Dog Garden und Anhang